FCI:
Gruppe 1 (Hütehunde
und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde) Sektion
1 - Belgien ( Chien
de Berger Belge )(15)
(Belgischer Schäferhund )
| Groenendael
FCI - Standart (15) | CACIB
+ Arbeitsprüfung |  | Laekenois
FCI
- Standart (15) | CACIB
+ Arbeitsprüfung | | Malinois
FCI
- Standart (15) | CACIB
+ Arbeitsprüfung
| | Tervueren
FCI - Standart (15) | CACIB
+ Arbeitsprüfung |  | Schipperke
FCI - Standart (83) | CACIB
|
FCI
- Standard Nr. 15 / 05. 06. 2002 /Groenendael, Laekenois, Malinois,
Tervueren (Berger belge) ÜBERSETZUNG
: Dr.J.-M. Paschoud und Frau R. Binder, überprüft durch Frau Peper. URSPRUNG
: Belgien. DATUM DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN
ORIGINAL- STANDARDES : 13. 03. 2001.VERWENDUNG : Ursprünglich
Schäferhund, heute Gebrauchshund (Wachhund, Schutzhund, Fährtenhund
usw), und polyvalenter Diensthund sowie auch Familienhund. KLASSIFIKATION
FCI: Gruppe 1 Hütehunde und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde).
Sektion 1 Schäferhunde. Mit Arbeitsprüfung. KURZER GESCHICHTLICHER
ABRISS : Noch zum Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Belgien eine große
Anzahl Hüte- und Treibhunde von vielfältigem Typ mit sehr unterschiedlichem
Haarkleid. Um in diese Unausgeglichenheit etwas Ordnung zu bringen, schloß
sich eine Gruppe begeisterter Kynologen zusammen und ließ sich von Professor
A. Reul beraten, Dozent an der veterinärmedizinischen Schule in Curegehm.
Ihn kann man als den echten Wegbereiter und als Begründer der Rasse bezeichnen. Offiziell
entstand die Rasse zwischen 1891 und 1897. Am 29. September 1891 wurde in Brüssel
der "Belgische Schäferhundeklub" gegründet; noch im gleichen
Jahr, am 15.November, organisierte Prof.A. Reul in Cureghem ein Treffen, an welchem
117 Hunde teilnahmen; diese Zusammenkunft erlaubte eine Bestandsaufnahme und die
Auslese der besten Rassevertreter. Während der folgenden Jahre erfolgte eine
strenge Selektion unter Verwendung von nur wenigen, eng blutsverwandten Zuchtrüden. Am
3. April 1892 wurde vom belgischen Schäferhundeklub bereits ein erster sehr
ausführlicher Standard erstellt. Eine einzige Rasse mit 3 Haar-Varietäten
wurde anerkannt. Jedoch war, wie man damals sagte, der belgische Schäferhund
nur ein Hund für bescheidene Leute, also eine Rasse, der es noch an Ansehen
mangelte. Deshalb wurden die ersten belgischen Schäferhunde erst im Jahre
1901 in das Zuchtbuch der Société Royale St. Hubert (L.O.S.H) eingetragen. Im
Laufe der folgenden Jahre bemühten sich die für die belgischen Schäferhunde
verantwortlichen Kynologen beharrlich, den Typ der Rasse zu vereinheitlichen und
die Fehler auszumerzen. Man kann sagen, dass um 1910 Typ und Charakter des Belgischen
Schäferhundes bereits fixiert waren. Im Verlauf der Geschichte des Belgischen
Schäferhundes bereits festgelegt waren. Im Verlauf der Geschichte des
Belgischen Schäferhundes war die Frage der unterschiedlichen zulässigen
Varietäten und Farben stets umstritten, jedoch hinsichtlich der Morphologie,
des Charakters und der Gebrauchstüchtigkeit der Rasse gab es niemals unterschiedliche
Auffassungen. ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD : Harmonisch gebauter Hund
von mittleren Proportionen, der Eleganz und Kraft in sich vereinigt. Er hat ein
quadratisches Gebäude und ist mittelgroß; seine Muskulatur ist kräftig
und trocken. Er ist widerstandsfähig, an das Leben im Freien gewöhnt
und im Stande, die in Belgien so häufigen klimatischen Schwankungen zu ertragen.
Durch die Harmonie seiner Körperformen und die stolze Kopfhaltung soll der
Belgische Schäferhund den Eindruck jener eleganten Robustheit vermitteln,
die das Erbe der gezielt herausgezüchteten Vertreter einer Gebrauchshunderasse
ist. Der Belgische Schäferhund soll im Stand in natürlicher Stellung,
ohne körperlichen Kontakt mit dem Vorführer, gerichtet werden. WICHTIGE
MASSVERHÄLTNISSE : Der Belgische Schäferhund hat ein quadratisches
Gebäude. Die Brust reicht bis auf Höhe der Ellenbogen. Die Länge
des Fangs entspricht oder übertrifft leicht die halbe Kopflänge. VERHALTEN
/ CHARAKTER (WESEN) : Der Belgische Schäferhund ist wachsam und rege,
von übersprudelnder Lebhaftigkeit und stets aktionsbereit. Neben seinen angeborenen
Fähigkeiten als Hüter der Herden besitzt er die wertvollen Eigenschaften
eines sehr guten Wächters für Haus und Hof. Er verteidigt seinen Herrn
ohne jegliches Zögern hartnäckig und leidenschaftlich. Er vereinigt
in sich alle für einen Schäferhund, Wachhund, Schutzhund und Diensthund
erforderlichen Vorzüge. Sein lebhaftes und munteres Temperament und seine
gefestigten Charaktereigenschaften, die weder Angst noch Aggressivität kennen,
sollen sich in seiner Körperhaltung und im stolzen und aufmerksamen Ausdruck
seiner glänzenden Augen offenbaren. Beim Richten sollte man das "ruhige"
und "beherzte" Temperament berücksichtigen.
KOPF
: Hoch getragen; nicht übertrieben lang, gerade in seinen Begrenzungslinien,
gut gemeisselt und trocken. Schädel und Fang sind ungefähr gleich lang;
der Fang darf höchstens um ein Weniges länger sein, was dem Gesamtbild
den letzten Schliff verleiht. OBERKOPF : Schädel : Von mittlerer
Breite, in seinen Proportionen zur Länge des Kopfes passend, mit eher abgeflachter
als gerundeter Stirn und mit wenig ausgeprägter Stirnfurche. Von der Seite
gesehen verläuft die Oberlinie parallel zu einer gedachten Verlängerungslinie
des Nasenrückens. Hinterhauptkamm wenig entwickelt. Augenbrauen-bögen
und Jochbein nicht vorstehend. Stop : Mässig entwick GESICHTSSCHÄDEL
: Nasenschwamm : Schwarz. Fang : Mittellang, unter den Augen gut gemeisselt;
er verjüngt sich allmählich zur Nase hin und hat die Form eines verlängerten
Keils. Der Nasenrücken ist gerade und parallel zur gedachten verlängerten
Oberlinie der Stirn. Fangöffnung gross und weit, das heißt bei offenem
Fang werden die Mundwinkel stark nach hinten gezogen und die Kiefer klappen weit
auseinander. Lippen : Dünn, straff anliegend und stark pigmentiert. Kiefer
/ Zähne : Zähne gross, weiss, regelmässig und kräftig in dem
gut entwickelten Kiefer eingesetzt. Scherengebiss; das von den Schaf- und Viehtreibern
vorgezogene Zangengebiss wird toleriert. Das Gebiss ist entsprechend der Zahnformel
des Hundes vollzahnig. Das Fehlen von zwei Prämolaren 1 (PM1) ist zulässig;
die Molaren 3 (M3) werden nicht berücksichtigt. Backen : Trocken und
recht flach, doch gut bemuskelt. Augen : Von mittlerer Grösse, weder zu
tief liegend noch vorstehend, leicht mandelförmig, schräg eingesetzt,
von bräunlicher Farbe, wobei dunkel gefärbte Augen bevorzugt werden.
Die Augenlider sind schwarz umrandet. Der Blick ist offen, lebhaft, aufgeweckt
und forschend. OHREN : Eher klein, hoch angesetzt, in ihrem Aussehen
klar dreieckig. Die Ohrmuschel ist in sich gut gebogen. Die spitzen Ohren werden
fest und aufrecht getragen und bei Aufmerksamkeit senkrecht gestellt. HALS
: Gut abgesetzt, etwas länglich, ziemlich aufgerichtet, gut bemuskelt,
zu den Schultern hin allmählich breiter werdend. Ohne Wamme. Der Nacken ist
leicht gewölbt. KÖRPER : Kraftvoll ohne Schwere. Die vom Buggelenk
zum Sitzbeinhöcker gemessene Körperlänge entspricht ungefähr
der Widerristhöhe. Oberlinie : Die obere Linie von Rücken und Lenden
ist gerade. Widerrist : Ausgeprägt. Rücken : Fest, kurz und gut
bemuskelt. Lenden : Kräftig, kurz, angemessen breit, gut bemuskelt. Kruppe
: Gut bemuskelt; nur sehr leicht schräg; angemessen, aber nicht übertrieben
breit. Brust : Nicht breit, aber tief hinabreichend; die Rippen sind in ihrem
oberen Bereich gewölbt; von vorne gesehen ist die Vorbrust wenig breit, ohne
dabei schmal zu sein. Unterlinie : Sie beginnt unter dem Brustkorb und steigt
sanft in harmonischer Rundung zum Bauch hin an, der weder zu ausgefüllt noch
windhundartig aufgezogen ist, sondern leicht ansteigt und mässig entwickelt
ist. RUTE : Gut angesetzt, an der Basis kräftig, von mittlerer
Länge, mindestens bis zum Sprunggelenk, aber vorzugsweise weiter nach unten
reichend; in der Ruhe wird sie hängend getragen und zeigt an ihrem Ende auf
der Höhe des Sprunggelenks eine leichte Biegung nach hinten; in der Bewegung
wird sie stärker angehoben, aber nicht über die Horizontale, mit an
der Spitze stärker ausgeprägter Krümmung, ohne jedoch einen Haken
zu bilden oder seitlich abzuweichen.
GLIEDMASSEN
: VORDERHAND : Kräftiger Knochenbau, aber ohne Schwere; Muskulatur
trocken und stark; die Läufe stehen aus jeder Blickrichtung senkrecht und
sind, von vorne gesehen, vollkommen parallel. Schultern : Das Schulterblatt
ist lang und schräg, fest anliegend und bildet mit dem Oberarm einen hinreichenden
Winkel, der idealerweise 110-115° beträgt. Oberarm : Lang und angemessen
schräg. Ellenbogen : Kräftig, weder abstehend noch zu eng anliegend. Unterarm
: Lang, gerade. Vorderfusswurzelgelenk : Sehr fest und klar umrissen. Vordermittelfuss
: Kräftig und kurz, möglichst senkrecht zum Boden stehend oder nur sehr
wenig nach vorne geneigt. Vorderpfoten : Rund, Katzenpfoten. Die Zehen sind
gewölbt und dicht aneinanderliegend, die Ballen dick und elastisch und die
Krallen : dunkel und kräftig. HINTERHAND : Kraftvoll, aber ohne
Schwere. Von der Seite gesehen, stehen die Hinterläufe senkrecht, von hinten
gesehen sind sie vollkommen parallel. Oberschenkel : Mittellang, breit, stark
bemuskelt. Kniegelenk : Annähernd senkrecht unter der Hüfte plaziert;
normale Winkelung. Unterschenkel : Mittellang, breit, muskulös. Sprunggelenk
: Tief stehend, breit und bemuskelt, mässig gewinkelt. Hintermittelfuss
: Fest und kurz. Afterkrallen sind unerwünscht. Hinterpfoten : Sie können
leicht oval sein. Die Zehen sind gewölbt und dicht aneinanderliegend, die
Ballen dick und elastisch und die Krallen : dunkel und kräftig. GANGWERK
: Der Bewegungsablauf ist in allen Gangarten lebhaft und frei. Der Belgische
Schäferhund zeigt einen guten Galopp, aber die gebräuchlichen Gangarten
sind der Schritt und vor allem der Trab. Die Gliedmassen bewegen sich in einer
zur Körperachse parallelen Ebene. Bei grosser Geschwindigkeit nähern
sich die Pfoten der Mittellinie. Der Trab ist mittelmässig raumgreifend;
die Bewegung ist gleichmässig und leichtfüssig, mit gutem Schub aus
der Hinterhand, wobei die Oberlinie fest bleibt und die Vorderläufe nicht
zu hoch angehoben werden. Ständig in Bewegung, scheint der Belgische Schäferhund
unermüdlich zu sein. Sein Gangwerk ist schnell, elastisch und lebhaft. Er
ist im Stande, bei voller Geschwindigkeit einen plötzlichen Richtungswechsel
vorzunehmen. Infolge seines überschäumenden Temperaments und auf Grund
seines Wach- und Schutztriebes neigt er deutlich dazu, sich im Kreis zu bewegen.
HAUT : Elastisch, aber am ganzen Körper straff anliegend; Lippen-
und Lidränder sind stark pigmentiert. HAARKLEID UND VARIETÄTEN
: Da bei den Belgischen Schäferhunden die Länge, die Wuchsrichtung,
das Aussehen und die Farbe des Haarkleides verschieden sind, wurde dieses Merkmal
als Kriterium für die Unterscheidung der vier Varietäten der Rasse zugrundegelegt
: Groenendael, Tervueren, Malinois und Laekenois. Die vier Varietäten werden
gesondert gerichtet und jede ist zur Erlangung eines CAC, eines CACIB oder der
entsprechenden Reserveauszeichnungen berechtigt. HAARBESCHAFFENHEIT :
In allen Varietäten muß das Haar immer dicht, anliegend und von guter
Textur sein; es soll zusammen mit der Unterwolle einen ausgezeichneten Schutzmantel
bilden.
A.)
LANGHAAR: Das Haar ist kurz auf dem Kopf, auf den Aussenflächen der Ohren
und im unteren Bereich der Gliedmassen ausser an der Rückseite des Unterarms,
die vom Ellenbogen bis zum Fusswurzelgelenk mit langen Haaren, sogenannten Fransen,
versehen ist. Am übrigen Körper ist das Haar lang und glatt, länger
und reichlicher um den Hals herum und an der Vorbrust, wo es eine Mähne und
eine Schürze bildet. Die Öffnung des Gehörgangs ist Durch dichte
Haarbüschel geschützt. Von der Basis des Ohres an stehen die Haare ab
und umrahmen den Kopf. Die Hinterseite der Schenkel ist von sehr langem und überaus
reichlichem Haar bewachsen, welches sogenannte "Hosen" bildet. An der
Rute ist das reichlich entwickelte Haar lang und bildet eine Fahne. Der Groenendael
und der Tervueren sind langhaarig. B.) KURZHAAR: Auf dem
Kopf, auf den Aussenflächen der Ohren und im unteren Bereich der Gliedmassen
ist das Haar sehr kurz. Am übrigen Körper ist es kurz, reichlicher an
der Rute und um den Hals herum, wo es eine Halskrause bildet, die am Ohransatz
beginnt und sich bis zur Kehle ausdehnt. Zudem ist die Hinterseite der Schenkel
durch längeres Haar befedert. Die Rute ist ährenförmig mit zum
Ende hin längeren, abstehenden Haaren, bildet aber keine Fahne. Der Malinois
ist kurzhaarig. C.) RAUHHAAR: Kennzeichnend für die rauhhaarige
Varietät ist vor allem die harte und trockene Beschaffenheit des Haars, das
zerzaust ist und bei Berührung gleichsam "knistert". Die Länge
beträgt überall am Körper etwa 6 cm, aber es ist kürzer auf
dem Nasenrücken, an der Stirn und an den Gliedmaßen. Weder in
der Umgebung der Augen noch am Fang soll das Haar so reich entwickelt sein,
dass es die Form des Kopfes verbergen würde. Dennoch muß ein guter
Haarbewuchs am Fang unbedingt vorhanden sein. Die Rute darf keine Fahne bilden. Der
Laekenois ist rauhhaarig. FARBE : Maske : Bei den Tervueren
und den Malinois muss die Maske sehr ausgeprägt sein und möglichst Ober-
und Unterlippe, den Lippenwinkel und die Augenlider als einer einheitliche schwarze
Fläche umschließen. Als absolutes Minimum muß die Haut an 6 Stellen
schwarz pigmentiert sein: an beiden Ohren, beiden oberen Augenlidern und Ober-
und Unterlippe. Schwarze Wolkung : Bei den Tervueren und den Malinois verursachen
schwarz gefärbte Haarspitzen eine schwarze Wolkung, die die Grundfarbe dunkler
schattiert. Diese schwarze Abtönung wirkt stets wie "angehaucht"
und darf nie in Form von grossen Platten oder von echten Streifen (Stromung) auftreten.
Bei den Laekenois ist die schwarze Wolkung weniger deutlich ausgeprägt. Groenendael
: Nur einfarbig schwarz. Tervueren : Nur falbfarben-schwarzgewolkt
oder grau-schwarz-gewolkt mit schwarzer Maske, vorzugsweise jedoch falbfarben-schwarzgewolkt.
Die Falbfarbe soll warm sein, weder hell noch ausgewaschen. Alle Hunde, die anders
als falbfarben-schwarzgewolkt sind oder deren Farbnuance der gewünschten
Intensität nicht entspricht, können nicht als vorzügliche Exemplare
angesehen werden. Malinois : Nur falbfarben-schwarzgewolkt mit schwarzer
Maske. Laekenois : Nur falbfarben, mit Spuren von schwarzer Wolkung,
hauptsächlich am Fang und an der Rute. Bei allen Varietäten ist etwas
Weiss an der Vorbrust und an den Zehen zulässig. GRÖSSE, GEWICHT
UND MASSE : Widerristhöhe : Die gewünschte Grösse ist im
Durchschnitt. 62 cm für Rüden und 58 cm für Hündinnen.
Toleranz : Abweichungen von 2 cm nach unten und von 4 cm nach oben. Gewicht
: Ungefähr 25 - 30 kg für Rüden undungefähr 20 - 25 kg für
Hündinnen. Masse : Mittlere Normalmasse für einen Belgischen Schäferhundrüden
von 62 cm Widerristhöhe : " Länge des Körpers (vom Buggelenk
zum Sitzbeinhöcker gemessen) : 62 cm. " Kopflänge : 25 cm. "
Länge des Fangs : 12, 5 bis 13 cm. FEHLER : Jede Abweichung von
den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden, dessen Bewertung in
genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte. " Allgemeines
Erscheinungsbild: Schwerfällig, ohne Eleganz; zu leicht oder zu hager; länger
als hoch, Gebäude rechteckig. " Kopf: Schwer, zu kräftig; obere
Begrenzungslinien nicht parallel; ungenügend gemeisselt, nicht genügend
trocken; Stirn zu stark gerundet; Stop zu stark ausgeprägt oder zu flach;
Fang zu kurz oder spitz und schwach; Nasenrücken gewölbt. Augenbrauenbögen
und Jochbein zu stark hervortretend. " Nasenschwamm, Lippen und Augenlider:
Spuren von Depigmentierung. " Gebiss: Schlecht aufgereihte Schneidezähne.
Schwere Fehler: Fehlen eines Schneidezahns, eines Prämolaren 2, eines Prämolaren
3 oder von 3 Prämolaren 1. " Augen: Hell, rund. " Ohren:
Gross, lang, zu breit an der Basis, tief angesetzt, auseinander oder zueinander
geneigt. " Hals: Dünn, kurz oder tief aufgesetzt. " Körper:
Zu lang; Rippenkorb zu breit (tonnenförmig). " Widerrist: flach,
niedrig. " Oberlinie: Rücken und / oder Lenden lang, schwach, eingesunken
oder gewölbt. " Kruppe: Zu schräg oder überbaut. "
Unterlinie: Zu wenig oder zu stark aufgezogen; Bauch zu ausgeprägt. "
Rute: Zu tief angesetzt; zu hoch getragen; Hakenrute, Rute seitlich abweichend. "
Gliedmassen: Knochenstruktur zu leicht oder zu schwer; " Gliedmassen
nicht senkrecht im Profil (z.B. Vordermittelfuss zuschräg, schwache Fusswurzel-gelenke),
von vorne gesehen (z.B. zehenweit oder zeheneng, abstehende Ellenbogen) oder
von hinten gesehen (z. B. enggestellte, weit auseinanderstehende oder fassförmige
hintere Gliedmassen, kuhhessige oder nach außen gedrehte Sprunggelenke);
zu geringe oder zu starke Winkelungen. " Pfoten: Gespreizt. "
Gangwerk: Bewegung gehemmt, kurztrittig; zu wenig Schub, ungenügende Übertragung
durch den Rücken; steppender Gang. " Haarbeschaffenheit: In allen
4 Varietäten: ungenügende Entwicklung der Unterwolle. " Groenendael
und Tervueren: Haar wollig, gewellt oder gelockt; nicht lang genug. "
Malinois: Haar halblang, wo es kurz sein sollte; sehr kurzes Haar; im Kurzhaar
verteilte rauhe Haare; gewelltes Haar. " Laekenois: Haar zu lang,
seidig, gewellt, gekräuselt oder kurz; im Rauhhaar verstreute Strähnen
feiner Füllhaare; Haar in der Umgebung der Augen oder im unteren Bereich
des Kopfes zu lang; Rute buschig. " Farbe: In allen vier Varietäten:
Großer schürzenförmiger weißer Brustfleck; Weiß an
den Pfoten, das über die Zehen hinausreicht. Groenendael: Roter
Schimmer im schwarzen Haar; graue "Hosen". Tervueren : Graue
Farbe. " Tervueren und Malinois: Stromung; nicht ausreichend warmer Farbton;
zu starke oder zu geringe schwarze Wolkung, Wolkung am Körper plattenförmig
verteilt; ungenügend ausgebildete Maske. " Tervueren, Malinois und
Laekenois : Zu helle Falbfarbe; eine stark abgeschwächte, sogenannte ausgewaschene
Grundfarbe soll als schwerer Fehler gewertet werden. " Verhalten / Charakter
(Wesen): Mangel an Selbstvertrauen, übertriebene Nervosität.
AUSSCHLIESSENDE
FEHLER " Verhalten / Charakter (Wesen) : Ängstlichkeit, Aggressivität. "
Allgemeines Erscheinungsbild: Fehlen von Rassetyp. " Gebiss: Rückbiss,
Vorbiß auch ohne Kontaktverlust (umgekehrtes Scherengebiss); Kreuzbiss;
Fehlen eines Eckzahns (1 C), eines Reisszahns (1PM4 im Oberkiefer, 1 M1 im Unterkiefer),
eines Molaren (1 M1 oder 1 M2 ausser den M3) oder eines Prämolaren 3 (1 PM3)
zusätzlich zu einem anderen Zahn; Fehlen von insgesamt drei oder mehr Zähnen
(die Prämolaren 1 nicht mitberechnet). " Nasenschwamm, Lippen und
Augenlider: Stark depigmentiert. " Ohren: Hängeohren oder künstlich
aufgerichtete Ohren. " Rute: Fehlende oder kurze Rute, von Natur aus oder
kupiert; zu hoch getragene und geringelt oder aufgerollt. " Haarbeschaffenheit:
Fehlen der Unterwolle. " Haarfarbe: Alle Farben, welche denen der zuvor
beschriebenen Varietäten nicht entsprechen; zu ausgedehnte weisse Abzeichen
an der Vorbrust, besonders wenn diese sich bis zum Halsansatz ausdehnen; Weiss
an den Pfoten, das sich über die halbe Höhe von Vorder- oder Hintermittelfuss
hinaus ausdehnt und "Socken" bildet; weisse Abzeichen außer an
der Vorbrust und an den Zehen; bei den Tervueren und den Malinois Fehlen der Maske
und Farbe des Fangs heller als das übrige Haarkleid. " Grösse:
Ausserhalb der genannten Grenzen. N.B. : Rüden müssen zwei offensichtlich
normal entwickelte Hoden aufweisen, die sich vollständig im Hodensack befinden. Kreuzungen-Paarungen
zwischen Hunden verschiedener Varietäten : Paarungen zwischen Hunden verschiedener
Varietäten sind verboten. In Sonderfällen können von den zuständigen
nationalen Zuchtkommissionen Ausnahmebewilligungen erteilt werden (Reglement 1974,
Paris).
FCI - Standard Nr. 83 / 18. 06. 2003 / D
BELGISCHER
SCHÄFERHUND SCHIPPERKE ÜBERSETZUNG
: Frau Chauliac. URSPRUNG : Belgien. DATUM
DER PUBLIKATION DES GÜLTIGEN ORIGINAL- STANDARDES : 25. 03. 2003. VERWENDUNG
: Kleiner Wachhund, und Gesellschaftshund. KLASSIFIKATION FCI: Gruppe
1 Hütehunde und Treibhunde (ausgenommen Schweizer Sennenhunde). Sektion
1 Schäferhunde.Ohne Arbeitsprüfung. KURZER GESCHICHTLICHER ABRISS
: Im flämischen Dialekt heisst Schipperke "kleiner Schäferhund".
Der gemeinsame Vorfahre des belgischen Schäferhundes und des Schipperke sollten
ein Schäferhund der alten Rasse sein, für gewöhnlich schwarz und
ziemlich klein, genannt "Leuvenaar". Sein Ursprung entstand aus dem
17ten Jahrhundert. Um 1690 war der Schipperke der beliebteste Hund des Volkes
und der Brüsseler Schuster der Siedlung Saint-Gery. Sie organisierten Prüfungen,
um ihre Hunde mit den gemeisselten Kupferhalsbändern am Hals zur Schau zu
stellen. Als Modeerscheinung des 15ten Jahrhunderts hat man vermutlich die Rute
völlig kupiert. Er war berühmt als Mäuse, Ratten, Maulwurf und
Jäger anderer Ungeziefer. Der Schipperke wurde zum ersten Mal 1882 in Spa
ausgestellt. Die belgische Königin Marie-Henriette brachte ihn in Mode. Er
wurde 1887 in England und Amerika eingeführt. Der erste Standard wurde 1888
vom verantwortlichen Rasseklub fest gelegt. Der Klub wurde im selben Jahr gegründet,
er ist der älteste Rasseklub in Belgien. Im Lauf der Jahre hat man den Typ
vereinigt. In dieser Zeit sprach man von verschiedenen Sorten, vom Anvers, Louvain
und Bruxelles. ALLGEMEINES ERSCHEINUNGSBILD : Der Schipperke ist ein
Schäferhund in Kleinformat, aber sehr kräftig gebaut. Sein Kopf ist
keilförmig mit gut entwickeltem Schädel. Sein Fang ist relativ kurz.
Von harmonischem Körper, kurz, ziemlich breit und gedrungen. Die Gliedmassen
haben einen feinen Knochenbau. Sein charakteristisches Haarkleid ist sehr dicht,
gerade, Kragen bildend, Mähne, Schürze und Hose, was ihn sein wirkliches
eigenartiges Aussehen gibt. Seine sexuellen Merkmale sind betont. Seine Erscheinung
ohne Fehler, dazu seine charakteristischen Merkmale und sein Schäferhundwesen,
alles zusammen im kleinen Format erklärt seine grosse Beliebtheit weit über
die belgische Grenze. WICHTIGE PROPORTIONEN : Die Schulterhöhe
ist gleich mit der Körperlänge, er ist quadratisch. Die Brust reicht
bis zum Ellenbogen. Der Fang ist deutlich kürzer als die halbe Kopflänge. VERHALTEN
/ CHARAKTER (WESEN) : Ein vorzüglicher kleiner Wachhund, hervorragender
"Melder", mit überschwenglicher Vitalität, gegenüber
Fremden zurückhaltend. Unruhig, agil, unermüdlich, ständig beschäftigt
mit dem was um ihn herum passiert, er verteidigt heftig alle Gegenstände
die ihn zum Bewachen anvertraut wurden, sehr sanft mit Kindern, immer neugierig
auf alles was sich bewegt oder was hinter einer Tür ist. Mit seiner hellen
Stimme, seiner aufgerichteten Mähne und Rückenhaaren, zeigt er seine
Eindrücke. Er ist ein Sucher, der Jagt auf Ratten, Maulwürfe und andere
Ungeziefer macht. KOPF : Wolfartig, keilförmig, aber nicht zu lang,
genügend breit, harmonisch zum Körper passend. Augenbrauenbögen
und Jochbein leicht gewölbt. Der Übergang vom Oberkopf zur Gesichtsregion
ist sichtbar, darf aber nicht sehr betont sein. OBERKOPF : Breite Stirn,
verjüngt sich zu den Augen, von der Seite gesehen leicht gewölbt. Die
obere Schädel und Fanglinie sind parallel. Stop : Betont, aber nicht übertrieben. GESICHTSSCHÄDEL
: Nasenschwamm : Klein, immer schwarz. Fang : Verjüngt sich in
Richtung gut gemeisselter Nase, nicht zu lang, die Spitze ist nicht stumpf. Länge
ungefähr 40% der gesamten Kopflänge. Fang geradlinig. Lefzen : Schwarz,
gut eng. Kiefer / Zähne : Gesund gut sitzend, Scherengebiss, Zangengebiss
wird geduldet. Komplettes Gebiss. Ein oder Zwei Prämolar 1 (1 PM 1 oder 2
PM 1) oder 1 Prämolar 2 (1 PM 2) fehlen ist geduldet, die Molar 3 (M 3) sind
nicht zu beachten. Backen : Trocken, sanft schmelzend in den seitlichen Bereich
des Fang. Augen : Von dunkelbrauner Farbe, klein, mandelförmig, nicht
eingedrückt, nicht hervortretend. Schelmischer Blick, lebhaft und durchdringend.
Augenlider schwarz umrandet. Ohren : Sehr gerade, sehr klein, spitz, dreieckig
(wenn möglich beidseitig), hoch angesetzt, nicht zu eng aneinander, fest,
sehr geweglich. HALS : Kräftig, sehr muskulös und scheint
sehr voluminös durch das dicke Fell des Kragens, von mittlerer Länge,
gut abgesetzt, bei Aufmerksamkeit aufgerichtet, die obere Linie ist leicht gebogen. KÖRPER
: Kurz und breit, dadurch gedrungen, aber nicht übertrieben voluminös
oder schwer, ideal ist er quadratisch, das heisst, die Länge von dem Sitzbeinhöcker
bis zur Brustbeinspitze gleicht ungefähr der Widerristhöhe. Obere
Profillinie : Die obere Linie vom Rücken bis zur Lende ist gerade und straff,
oft von der Kruppe bis zum Widerrist leicht schräg ansteigend. Widerrist
: Sehr betont, scheint noch höher durch die Mähne. Rücken :
Kurz, gerade und stark. Lenden : Kurz, breit und gedrungen. Kruppe : Kurz,
breit und horizontal, die Verbindung zwischen der oberen Kruppe und dem Hinterteil,
der Oberschenkel ist harmonisch abgerundet, man nennt es "Meerschweinhinterteil". Brust
: Gut herab bis zum Ellenbogen, breit von vorne bis hinter den Schultern, gut
gebogene Rippen, von der Seite gesehen tritt die Brust gut hervor. Untere Profillinie
und Bauch : Die untere Linie der Brust reicht gut herab bis zu den Ellenbogen,
fügt sich harmonisch und leicht steigend in Richtung Bauch, nicht eingezogen,
nicht windhundartig. RUTE : Fehlt, wenn sie nicht kupiert ist, ist sie
lang, kräftig an der Basis, verjüngt sich zur Spitze, reicht mindestens
zum Sprunggelenk. In Ruhestellung bevorzugt herabhängend, die Spitze ist
leicht nach hinten gebogen auf die Höhe des Sprunggelenks. Kann erhöht
sein in der Bewegung, in der Verlängerung der oberen Linie, ohne sie zu überschreiten.
Die Kruppe verschmelzt in harmonischer Rundung vom Rutenansatz bis zum Schenkel,
gibt den Eindruck vom Meerschweinhinterteil. Die eingerollte Rute ist geduldet
aber nicht erwünscht. GLIEDMASSEN : Von feinem Knochenbau, gut
unter dem Körper. VORDERHAND : Allgemeines : Die vorderen Gliedmassen
sind gerade von allen Seiten gesehen, perfekt parallel von vorne gesehen, die
Länge vom Boden bis zum Ellenbogen ist fast gleich die Hälfte der Widerristhöhe. Schultern
: Lang und sehr schräg, Winkelung von normaler Schulter. Oberarm : Lang
ausreichend schräg. Ellenbogen : Fest, nicht zu eng, nicht zu offen. Unterarm
: Gerade, von vorne gesehen ziemlich auseinander. Vorderfusswurzelgelenk :
Fest, gut eingefügt. Vordermittelfuss : Ziemlich kurz, von vorne gesehen
in der Verlängerung des Unterarms, von der Seite gesehen minimal schräg. Vorderpfoten
: Klein, rund und eng (Katzenpfoten), gewölbte Zehe, kurze Nägel, kräftig
und immer schwarz. HINTERHAND : Allgemeines : Gut unter dem Körper,
von hinten gesehen perfekt parallel. Oberschenkel : Lang, gut bemuskelt, durch
die Hose erschein er noch breiter. Knie : Ungefähr im Lot mit der Hüfte,
Kniewinkelung normal. Unterschenkel : Ungefähr die selbe Länge wie
der Schenkel. Sprunggelenk : Normale Winkelung. Hintermittelfuss : Eher
kurz, Afterkrallen sind nicht erwünscht. Hinterpfoten : Wie die vorderen
Füsse, oder minimal länger. GANGWERK : Der Trab ist weich,
fest, mit einem mittleren raumgreifenden Gang und einem guten Schub der Hinterhand.
Der Rücken bleibt horizontal und die Gliedmassen bewegen sich parallel. Die
Hinterhand bewegt sich harmonisch mit der Vorderhand, die Ellenbogen dürfen
nicht flattern. Im schnelleren Gang bewegen sich die Gliedmassen nach innen.
HAUT
: Sehr straff am ganzen Körper. HAARKLEID: HAAR : Sehr viel
Deckhaar, dicht, gerade, genügend hart, von fester Struktur, trocken mit
Widerstand beim anfassen, mit der dichten und weichen Unterwolle ein vorzüglicher
Schutz. Sehr kurz an den Ohren und kurz auf dem Kopf, am vorderen Teil der Vorderläufe,
an dem Sprunggelenk und dem hinteren Mittelfuss. Am Körper mittellanges liegendes
Fell. Um den Hals ist das Fell länger und etwas lockerer, es fängt an,
an den äußeren Rändern der Ohren, mehr bei den Rüden aber
auch bei den Hündinnen, bildet sich ein Kragen, breit und sehr typisch (um
den Hals langes Fell kammbildend an beiden Seiten), "Mähne" (langes
Fell am oberen Teil des Halses bis zum Widerrist und sogar an den Schultern),
"Schürze" (langes Fell am unteren Teil des Halses an der oberen
Brust erweitert sich zwischen den Vorderläufen und endet langsam unter der
Brust). Am hinteren Teil des Schenkel dicht, langes Fell. Typisch Hose, nach
innen zeigende Spitzen bedeckt die Analregion. Die Rute ist mit gleichlangem Fell,
wie am Körper bedeckt. FARBE : Schwarz ohne jegliche andersfarbige
Haare. Die Unterwolle braucht nicht absolut schwarz, darf aber dunkelgrau sein,
nur wenn sie völlig vom Deckhaar bedeckt ist. GEWICHT : Von 3 bis
9 Kg. Ein mittleres Gewicht von 4 bis 7 Kg ist erwünscht. Hunde unter 3 Kg
und über 9 Kg können kein Vorzüglich bekommen. FEHLER :
Jede Abweichung von den vorgenannten Punkten muss als Fehler angesehen werden,
dessen Bewertung in genauem Verhältnis zum Grad der Abweichung stehen sollte. "
Allgemein: Schwer, fehlende Substanz, niedrig- oder hochbeinig, langer Körper
in einem Rechteck passend. " Kopf: Zu lang oder zu kurz. Nicht parallele
Schädel und Fanglinie, Augenbrauenbogen und Jochbein zu hervortretend, fuchsartig. "
Schädelregion: Zu schmal, Schädel zu rund oder gewölbt ("als
Apfel"). " Fang: Zu lang, eingekniffen, dick, stumpf, gebogene Nase. "
Zähne: Schlecht in der Reihe oder schlecht sitzende Schneidezähne, das
Fehlen eines Schneidezahns ( 1 1), von 3 Prämolar 1 (3 PM 1) oder von
2 Prämolar 2 (2 PM 2) sind schwerwiegende Fehler. " Augen: Groß,
rund oder hervortretend, helle Farbe ("Haselnuss" ist noch vertretbar). "
Brust: Schmal, flach, walzenförmig, nicht genügend herabhängend. "
Kruppe: Lang, schräg, überhöht, ungleichmässig rund am hinteren
Rand (Unterbrechung hintere Kruppe zum Schenkel). " Gliedmassen: Zu wenig
oder zu viel gewinkelt. " Gangwerk: Enge Bewegung, zu kurzer Schritt,
zu wenig Sprungkraft, schlechte Übertragung durch den Rücken, erhöhte
Bewegung der Vorderläufe oder hüpfende Hinterläufe. " Haar:
Zu kurz (kahl), zu lang, wenig dicht, weich oder seidig, gewellt, zu anliegend
oder flach am Körper, hängend, zu wenig oder gar klein Kragen, Mähne,
Schürze oder Hose (noch fehlerhafter beim Rüden überwiegend fehlender
Kragen). Zu wenig Unterwolle. " Farbe: In das Deckhaar grau, bräunlich
oder rötlichen Schimmer. Gelegentlich ein Paar weiße Haare z.B. an
den Zähen. Ein bisschen grau z.B. am Fang, durch das Alter ist geduldet. "
Wesen: Apathisch oder furchtsam. AUSSCHLIESSENDE FEHLER : "
Wesen: Hypernervös, aggressiv oder ängstlich. " Allgemein: Fehlende
rassetypische Merkmale. " Zähne: Vor- oder Rückbiss, auch ohne
Kontaktverlust (umgekehrte Zahnstellung), überkreuzte Schließung, fehlen
eines Schneidezahn (1 C), ein oberer Reisszahn (1 PM 4) oder ein unterer (1 M
1), ein Molar (1 M1 oder 1 M 2, äußere die M 3), ein Prämolar
4 (PM 4 untere), ein Prämolar 3 (1 PM 3), dazu ein anderer Zahn, oder insgesamt
vier Zähne oder mehr (äußere, die vier Prämolar 1). "
Nasenschwamm, Lefzen, Lider: Depigmentiert. " Ohren: Hängend oder
halb gerade. " Haar: Lang und weich oder seidig, also ein Haarkleid eindeutig
vom Typ "langes Fell", lange befranzte Ohren, hinter den Gliedmassen
usw.., ohne jegliche Unterwolle. " Farbe: Jede andere Farbe als schwarz
(außer grau, bräunlich oder rötlichen Schimmer), mit sehr kleinen
weißen Flecken sogar an den Zähen. " Gewicht: Deutlich ausserhalb
des vorgeschriebenen Gewichts. Hunde, die deutlich physische Abnormalitäten
oder Verhaltensstörungen aufweisen, müssen disqualifiziert werden. N.B.
: Rüden müssen zwei offensichtlich normal entwickelte Hoden aufweisen,
die sich vollständig im Hodensack befinden.
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